Statik

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    • Hallo!

      Seit Monaten informiere und lese ich mich zum Theme mbuna Malawisee Buntbarsch durch Internet und Bücher. Da ja bald Weihnachten ist und mein Urlaub somit auch nicht mehr fern ist, wollte ich jetzt anfangen Becken, Filter usw zu kaufen. So kann ich mich während meines Urlaubs in aller Ruhe ums Becken kümmern (Einrichtung, Einfahrphase usw.) Jetzt bin ich vor kurzem beim stöbern im Internet auf das Thema Statik gestoßen. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir bis dahin über die Statik keine Gedanken gemacht habe. Ich hatte diesen Punkt garnicht auf dem Zettel :huh: Jetzt habe ich bedenken ob sich mein Plan kurz vor dem Ziel überhaupt umsetzen lässt ?( Ich hatte mich für ein 450l Becken entschieden. Ich finde das ist ein gutes Mittelmaß um Mbunas zu pflegen. Jedenfalls wird so ein Becken komplett eingerichtet (Sand, Steine usw) einiges auf die Waage bringen. Ich habe das mal grob überschlagen, das währen dann um die 700 Kg auf knapp einem Quadratmeter. Laut Internet sind aber nur 150 - 300 Kg je Quadratmeter zulässig (je nachdem ob Holz- oder Betondecke). Da liege ich ja um mehr als das 2fache über dem zulässigen.Das Becken würde bei mir an einer Tragenden Wand mit Betondecke stehen. Jetzt habe ich schon viel über Lastverteilung über eine vergrößerte Bodenplatte bis hin zu Stahlankern in der Wand.

      Mich würde interessieren wie Ihr das handhabt. Wie sieht das in der Realität aus. Geht ihr alle zum Statiker um euch euer Vorhaben absegnen zu lassen? Wie seht ihr das bei einem 450l Becken?

      Danke für eure Antworten

      Gruß
      Björn
    • Hallo Björn,

      also ich habe bei meinen becken noch nie was rechnen lassen. Hingestellt und gut war. Vergleich mal dein Aquarium mit deinem Kleiderschrank :D Also unser ist 3m lang und über 2m hoch bei einer tiefe von 60cm und der ist voll bis oben hin. Wenn du nicht gerade in einem Altbau wohnst oder einem alten Haus älter als 30jahre würde ich mir da nicht so viele gedanken machen
      Gruß Tom
    • Hallo Tom,

      also ich wohne in einem Mietshaus in der 4. Etage. Haus ist glaube ich irgendwann in den 70er gebaut worden. Ich hatte mir vorher auch nicht wirklich gedanken gemacht. Bis ich dann durch zufall auf dieses Thema gestoßen bin. Ich konnte mir eigentlich auch nicht vorstellen das bei der vielzahl von Aquarianern alle wegen der Gewichtsfrage zum Statiker gehen. Hatte bisher jedenfalls von niemandem gehört der dieses getan hat.

      Mir geht es nicht um die 150-200€ für einen Statiker, sondern um die Rennereien. Dievese Baupläne vom Vermieter besorgen zum Statiker gehen usw. Ich weiß nicht ob das einfach nur Panikmache ist oder wirklich sinn macht.

      Gruß
      Björn
    • Hi Björn,

      in den 70ern wurden Stahlbetondecken meist noch als 120 oder 140 er Decken ausgebildet, besonders in Mietshäusern, die rein auf Gewinnoptimierung gebaut waren, ohne Rücksicht auf den Schallschutz der Nachbarn. Miss doch bitte mal die Deckenstärke am Treppenabsatz vor deiner Wohnungstür und ziehe jeweils ca. einen cm Putzstärke der darunterliegenden Decke, sowie Fliesenkleber bis zur Bodenfliese ab. Wenn dabei 140+ mm rauskommen und du stellst das Teil an eine tragende Wand, dann gibt es keine Probleme.In dieser Zeit wurden bei Stahlbetondecken ca. 150 kg/m² gerechnet. Die Last wird aber in der Mitte des Raumes berechnet und verteilt sich linear schwächer werdend nach außen hin. Die Gesamtbelastung berechnet sich also folgendermaßen:

      Annahme dein Raum ist 16 m² groß, dann wäre die gerechnete Belastung bei 150 kg/m² = 16x150 kg = 2400 kg Raumlast.
    • Hallo Thomas,

      ich war eben im Treppenhaus und hab am Treppenabsatz gemessen. Der Boden ist 29cm dick, abzüglich 3cm dicke Bodenfliese und jeweils 1cm Putz und 1cm Fliesenkleber. Da komme ich auf 24cm.

      Der Raum ist 9m lang und 3m breit = 27m²

      Sollt doch dann eigentlich keine Probleme geben oder?

      Gruß
      Björn
    • Hi Björn,

      born schrieb:

      Sollt doch dann eigentlich keine Probleme geben oder?
      bei einer Betondicke dieser Stärke gibt es keine Probleme. (Dies ist trotzdem eine Fernanalyse und kann nicht als Maßstab gelten). Eigenverantwortlich bist immer du selbst.