Neolamprologus leloupi

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  • Name: Es handelt sich hierbei um einen Widmungsnamen. E. LELOUP war der Leiter der belgischen hydrobiologischen Mission, die von 1946 bis 1947 am Tanganjikasee durchgeführt wurde.

    Typusfundort: Der Typusfundort liegt bei M "toto (Kongo), an der Südwestküste des Tanganjikasees.

    [lexicon]Neolamprologus[/lexicon] leloupi ([lexicon]POLL[/lexicon],1948)





    Name: Es handelt sich hierbei um einen Widmungsnamen. E. LELOUP war der Leiter der belgischen hydrobiologischen Mission, die von 1946 bis 1947 am [lexicon]Tanganjikasee[/lexicon] durchgeführt wurde.



    Typusfundort: Der Typusfundort liegt bei M "toto ([lexicon]Kongo[/lexicon]), an der Südwestküste des Tanganjikasees.



    Kennzeichen: Gestalt gestreckt, seitlich abgeflacht. Kleiner spitzer Kopf, endständiges Maul. [lexicon]Dorsale[/lexicon] und [lexicon]Anale[/lexicon] enden mäßig spitz, [lexicon]Ventralen[/lexicon] spitz, nicht verlängert. [lexicon]Caudale[/lexicon] geschnitten, evtl, wenig nach außen gewölbt. Körperfärbung beigebraun, die auf den Seiten reflektierenden Schuppen, ergeben perlschnurartige Linienmuster. [lexicon]Dorsale[/lexicon] je nach Vorkommensgebiet gelbbraun, gelblich oder gelbgrau. In den unpaarigen Flossen stets zahlreich auftretende kleine helle Punkte und besonders in der [lexicon]Caudale[/lexicon] vertikale, aber auch horizontale Linien, weiß und schwarz konkurrierend. Hinterer Flossenrand der [lexicon]Caudale[/lexicon] oft schwarz gesäumt, aber nicht unbedingt arttypisch. [lexicon]Anale[/lexicon] gelblich, [lexicon]Ventralen[/lexicon] im vorderen Teil weißblau.



    Gesamtlänge: 6 Zentimeter, Weibchen etwas kleiner.



    Verbreitung: Weitere Fundorte liegen zwischen [lexicon]Moba[/lexicon] und [lexicon]Livua[/lexicon], in [lexicon]Kongo[/lexicon].



    Lebensraum: Felsige Übergangszonen mit eingelagerten Sandstreifen sind bevorzugte Habitate. Die Tiere werden ab einem Meter Wassertiefe angetroffen, wobei dieses wirklich die oberste Verbreitungsgrenze darstellt. 3-10 Meter Wassertiefescheint die bevorzugte Tiefenverbreitung dieser Art zu sein.



    Ernährung: Die Art ernährt sich von auf dem Substrat lebenden Kleinlebewesen und von im freien Wasser schwebendem [lexicon]Plankton[/lexicon].



    Verhalten und Fortpflanzung: Gemäßigte innerartliche Aggression. In der Natur paarweise oder in Gruppen anzutreffen. Wie die meisten [lexicon]Lamprologini[/lexicon], gehört auch diese Art zu den Höhlenbrütern. Das Gelege wird zwischen oder unterhalb freigelegter Steine angeheftet. Das Weibchen hält sich stets in unmittelbarer Nähe der Brut auf und betreut das Gelege. Das Männchen bewacht und verteidigt das Brutrevier. Die Larven sprengen bei einer Wassertemperatur von 26°C nach etwa 3 Tagen die Eihüllen, weitere 4 Tage vergehen, bis die Jungfische freischwimmen. Die Jungen können bereits frischgeschlüpfte [lexicon]Artemia[/lexicon]-Nauplien fressen. Oft werden die Nachkommen für eine längere Zeit im elterlichen Brutrevier geduldet, so dass mehr als eine Generation Geschwistertiere betreut wird. Die Zucht ist unproblematisch.



    Aquaristische Hinweise: Das Aquarium sollte Versteckplätze in Form von Höhlen und Barrieren aufweisen. Der Bodengrund sollte mittelgrob bis feinsandig sein. Die Tiere lieben es gerade zu Sand unter den Steinen hervorzuholen. Pflanzen werden nicht beschädigt und können von unterdrückten Tieren als Versteckplätze genutzt werden. Das Aquarium kann durchaus nur einen halben Quadratmeter Grundfläche besitzen und es ist dennoch möglich mehr als ein Paar dieser kleinen Cichliden zu pflegen.



    Geografische Variation: Verschiedene Standortvarianten, die in der Tendenz aber der o. g. Farbbeschreibung ähneln.



    Anmerkungen: Neolsmprologus leloupi wird von STIASSNY als «iemprotogus» im weiteren Sinne geführt. Die Art ist N. caudopunctatus sehr ähnlich.



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